Es hat alles angefangen, als eine Dame uns kontaktierte. Sie wollte individuell in den Iran reisen.  Das war eine ziemliche Überraschung. Das Shokouh Iranian Team legte sich besonders ins Zeug, ihren Wunsch zu ermöglichen, weil sie eine der wenigen Damen war, die nach Iran alleine reisen wollte. Wegen negativer Propaganda und falscher Auslegung über den Iran und Iraner verwechseln viele Menschen auf der ganzen Welt Persien mit Irak, Syrien oder Afghanistan. Deswegen machen sich einzelne Personen große Sorgen um die Sicherheit und finden es besonders gefährlich für Frauen.
Die Dame erkundigte sich und hat deshalb entschieden, alleine zu reisen. Das Visum war ihre einzige Sorge. Wir stellten sicher, dass es wegen kürzlich verhandelter Bindungen zwischen dem Iran und europäischen Ländern keine Einschränkung mehr gibt. Schließlich erhielt sie ihr Visum und flog von Wien nach Teheran.
Ihre Rundreise war klassisch und auch abenteuerlich. Nach der Ankunft in Teheran begann der klassische Teil.  Eine Sammlung von historischen Sehenswürdigkeiten erwartete sie in Teheran, Kaschan, Abyaneh, Isfahan, Yazd und Schiraz. Sie besuchte unterschiedliche Baudenkmäler, einschließlich schöner Orte, Moscheen, Grabstätten, Gärten, die auf verschiedene Dynastien und Königreiche zurückdatierten.  Meistens übernachtete sie in traditionellen Häusern und Ecolodge wie Nartitee in Taft, Yazd.
Nach der Eingewöhnung in die iranischer Kultur und Zivilisation wurde sie zu Nomaden in der Provinz Fars übernommen. Dort lebte sie mit Nomaden und machte sich vertraut mit ihrer Lebensweise. Sie trank und aß Bioprodukte mit Nomaden in ihren Zelten. Außerdem half sie ihnen, ihre täglichen Angelegenheiten zu bewältigen; wie z. B. auf Nutztiere anpassen, Melken und Milchprodukte produzieren.
Sie fuhr von Süden in den Nordwesten des Irans und machte eine einzigartige Erfahrung. Sie besuchte die Highlights von Täbris und fuhr dann nach Kandovan. Kulturell interessant ist Kandovan jedoch wegen seiner hinkelsteinartigen Häuser. Danach ging sie nach Sar’eyn. Ihr Reiseleiter begleitete sie zu den Urwäldern in Talesch, Gilan. Sie radelte, segelte und trekkte in die Urwaldpfaden und Sumpfgebieten. Sie machte ihren Kopf in einem kleinen, gemütlichen Ferienhaus frei und atmete Frischluft ein.
Nach dem Abenteuer durch die Urwälder und Sumpfgebiete von Siah Kaschim, das Hören des Klanges von Bächen im Urwäld, Essen von lokalen Speisen und dem Schlafen in einem Strandhaus an der Küste vom Kaspischen Meer fuhr sie nach Rascht und besuchte das Museum des ländlichen Erbes. Abschließend wurde sie mit unvergesslichen Erinnerungen zum internationalen Flughafen Imam Khomeini transferiert und flog nach Wien zurück.

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